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Weißtanne

 

Wuchs: 30 – 60m hoch, in Brusthöhe Stammdurchmesser von 2m, in seltenen Fällen auch über 3m. Gerader Stamm, wirft die Zweige früh bis hoch hinauf ab (selbstreinigend). Höhenwachstum bis zum 15. Lebensjahr sehr langsam, dann rascher, lässt mit ca. 100 Jahren nach. Lebenserwartung 500 bis max. 600 Jahre.

Krone: Pyramidenförmig, flacht mit zunehmendem Alter ab

Junge Triebe: Deutlich behaart, später kahl.

Knospen: Ohne Harzüberzug, grünlich-braun; stumpf-eiförmig.

Nadeln: Ledrig, 2 – 3cm lang, bis 3mm breit; 2 Harzkanäle in der Nähe des Blattrandes. Nadeln enden in einem kleinen grünen scheibenförmigen Fuß, nach Ablösen der Nadeln runde, nicht erhabene Blattnarben; Zweige glatt im Unterschied zur „raspeligen“Fichte. Spiralig angeordnet, an den Seitenästen in eine Ebene gedreht, erscheinen zweizeilig (gescheitelt). Nadelspitzen vom Haupttrieb in Richtung Untertriebe von stechend zugespitzt über stumpf/abgerundet bis leicht eingekerbt. Nadeloberseite dunkelgrün mit Mittelrinne. An der Nadelunterseite 2 deutliche weiße Wachsstreifen.

Blüten: Einhäusig, Mai bis Juni

Weibliche Blüten: Zapfenförmig, hellgrün, ca. 6cm lang, auf der Oberseite vorjähriger Triebe (nicht endständig), fast nur in der Wipfelregion.

Männliche Blüten: Gelbe, zylindrische Kätzchen, am Grund von zahlreichen bräunlichen Schuppenblättern umgeben; dicht gedrängt, jedes in der Achsel einer Nadel an der Unterseite der vorjährigen Triebe. Induktion der männlichen Blütenbildung bereits im Frühjahr des der Blüte vorausgehenden Jahres.

Zapfen: 8 bis 14cm, bis 5cm dick, aufrechtstehend, hell bis dunkelbraun, nach der Reife zerfallend, Spindel bleibt auf dem Zweig stehen. Deckschuppe am oberen Rand leicht gezähnt; mündet in einen zugespitzten Fortsatz, der die Samenschuppe überragt, häufig aber stark zurückgebogen ist. Die Samenschuppe trägt am Grund die 2 Samenanlagen.

Samen: Braun, dreikantig, ca. 1cm lang; wird zu ca. 2/3 von Flügel umschlossen. Löst man diesen vorsichtig ab, sind die Stellen stark ölig. Öl duftet angenehm würzig. Gute Samenjahre: je nach Klima alle 2 – 6 Jahre. Keimfähigkeit 30 bis 60% (frische Samen).

Rinde: Anfänglich grau-braun, lange glatt bleibend, kleine Harzblasen mit 40 bis 60 Jahren entwickelt sich weißgraue – dunkelgraue grobrissige Schuppenborke.

Holz: Gelblich – weiß , leicht, harzfrei. Verwendung für Hoch- und Wasserbauten, Brunnenholz, Flusskähne, Schachteln, Zündhölzer; Holzstoff- und Zelluloseindustrie; Resonanzboden im Geigenbau.

Wurzeln: Kräftige Pfahlwurzel, davon ausgehend ein Kranz von 4 bis 6 hauptseitenwurzeln, die schräg abwärts in den boden vordringen. Wurzelwachstum nimmt bis zum 30. bis 40. Jahr kräftig zu, erreicht im Stockbereich Tiefen von 1,30m bis 1,60m, wobei die Bodenbeschaffenheit von untergeordneter Bedeutung ist. Die Tanne geht mit mehreren Bodenpilzen ektotrophe Mykorrhiza-Symbiosen ein, je nach Bodenverhältnissen sind verschiedene Pilzpartner beteiligt. Durch ihr hervorragend ausgebildetes Herzwurzelsystem ist die Tanne ein besonders wichtiger Bestandteil der Bergmischwälder, gerade auch auf verdichteten, sturmgefährdeten Standorten, wo sie wesentlich zur Stabilisierung der Böden beiträgt und so Erosions- und Lawinengefahren verringert.

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Florian Stängle Baum und Garten  | info@staengle-baumpflege.de